Nachdem wir uns von Leonidio verabschiedet haben gings zurück in den Norden nach Patras wo die Fähre nach Venedig wartete – oder eben auch nicht, wir waren zuerst da und somit war die Warterei wie erwartet mühsam und zusätzlich noch länger, so dass die erste Verspätung bereits vor der Abfahrt eingetreten ist.
Je weniger über die Überfahrt geschrieben wird desto besser – ich kann ja nicht verstehen wie man freiwillig eine Kreuzfahrt macht. Eingeschlossen mit x anderen seltsamen Menschen (wusste gar nicht dass die Östreicher auch so deutsche Züge haben), einem Haufen unfreundlichem Personal (natürlich gabs auch Ausnahmen), in unendlicher Langeweile des Nichtstuns bis das Schiff es aufgrund des starken Windes und verbundenem Wellengang schafft, dass es einem auch noch ständig leicht flau im Magen ist – ähm nein muss nicht sein. Aber wir freuten uns am Samstag morgen in Venedig anzukommen – am Donnerstag um 1.00 Uhr nachts legten wir ab – aber nichts da, angeblich aufgrund der Flut mussten wir bis um 15.00 Uhr auf der Blechschüssel ausharren. War noch nie so froh wieder im Ferdi zu sitzen und festen Boden unter den Füssen zu haben.
Dann gabs Venedig halt am Sonntag 😊. Wir sind ja eigentlich nicht so Städteanschaumenschen aber das war wirklich ein toller Tag. Gemütliches schlendern durch die Gassen und feinem Mittagessen ab vom Rummel machte es dann auch möglich den Markusplatz und die Rialtobrücke zu besuchen (einfach nur ganz kurz 😉). Lustig war auch die engste Gasse – zum Glück ist der Mann so schlank und gross.
Die letzten Tage schliesslich verbrachten wir in Bassano del Grappa – dem deutschen Bauchtaschenfliegermekka. Also am Montag sahen wir nicht viel davon aufgrund von horizontalem Regen und Nebel aber gestern gabs einen schönen Spaziergang und den ein oder anderen Schachmatch.
Heute dann zum Abschluss noch einen schönen Flug mit Landeaperol und vorbei wars mit dem Zwischenhoch und die Wolken verdichten sich wieder. Morgen ist ja überall scheussliches Wetter und so haben wir kurzer Hand beschlossen den Heimweg anzutreten.
An dieser Stelle möchten wir noch der weltbesten Nachbarin herzlich danken (sie weiss wofür 😊). Merci vielmol Gabriela.
So das wärs dann mit der Reisebloggerei…bis zum nächsten Mal.

























