Unsere Sardinenbüchse – also Ferdinand – hat Licht von Draussen bekommen.
Nach dem die «Bäckli» nun eingebaut sind ging es anfangs Woche mit dem Seitenfenster weiter. Die zweite Seite der Bäcklieinbauerei ging übrigens ebenfalls ganz gut – es gilt jetzt jedoch darauf zu achten, die Schiebetüre nicht schwungvoll zu öffnen. Damit das wieder im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos geht, müssen wir den Laufwagen (so glaub ich heisst das Ding) mit der grösseren Variante ersetzen. Sollte man mal bestellen das Ding……
Das Ziel ist baldmöglichst alle Arbeiten an Ferdinands Haut abgeschlossen zu haben, damit das ewige Metallspäne aufputzen dann hoffentlich mal ein Ende hat.
Ja das Seitenfenster – nötig ists unbedingt, da unser Büsli ja im Originalzustand keine einzige Öffnung hat und Sonnenlicht soll ja guttun. Um die richtige Position zu finden, stand am letzten Wochenende noch die Aktualisierung der 3D Zeichnung an. Wir haben das Layout ja bereits überarbeitet und es bestehen diverse Krizzeleien, aber am Computer die Anpassungen vorzunehmen stand noch aus. Mein altes Macbook ist der Aufgabe glücklicherweise noch gewachsen und so kamen wir dann auf eine (wie sich dann hoffentlich auch beim Innenausbau zeigen wird) gute Position für unser «Küchenfenster».
Das Prinzip war das gleiche wie bei den Schlafbacken, einzig das eben nun der Ausschnitt mit ein wenig mehr Sorgfalt abgemessen werden musste. Man (oder Mann) könnte ja noch xmal darüber nachdenken obs denn jetzt passt und wirklich, aber auch wirklich, richtig ist oder aber man zückt den Edding und zeichnet das Ganze mal an (passiert ja noch nichts Schlimmes). Wir haben den Ausschnitt im Innenraum angezeichnet (da machts auch Sinn, so dass Mann und Frau auf die richtige Höhe kommt in Bezug auf die geplanten Möbel) und anschliessend mittels Bohrlöchern nach aussen übertragen. Alles wurde wieder mit Malerkrepp abgeklebt und los gings – Ferdinand wurde wieder mit der Stichsäge geplagt. Ihr könnt euch vorstellen was folgte – ja genau.. schleifen und putzen und mit der Rostschutzfarbe kleckern.
Da diese tollen Campingfenster ja nicht für Kastenwagen konzipiert sind, braucht es einen Holzrahmen als Unterlage – diesen hat mein Lieblingsmann bereits vor einiger Zeit zusammengezimmert und so konnten wir den Rahmen nach einer kurzen Trocknungszeit der Rostschutzfarbe innen ankleben. Es blieb nur noch den Rahmen des Fensters mit Dekaseal Nummer fünfhundertdreiundvierzigkomma8 (in meinem Sprachgebrauch die Nubsi-Crème) zu behandeln und anschliessend Fenster mit Innenrahmen zu verschrauben. Und vuala… wir können nun aus dem Ferdinand rausgucken.
Als Nächstes steht das Dachfenster an wofür wir wohl dann das teuerste Stück Kunststoff am ganzen Bus benötigen. Aber mehr dazu nächstes Mal….




