Büsli ist gekauft und im Kopf bereits fixfertig – aber wie um Himmelswillen solls denn am Schluss aussehen das Innenleben von unserem Ferdinand…?
Jaja die Planung – wer kennts nicht, Ideen sind zahlreiche vorhanden, die Googlebildersuchevonselbstausgebautenbüslis ist endlos und auch das Pinterest Board wächst und wächst ins Unüberschaubare. Überall liest man wie wichtig die richtige Aufteilung ist und was alles schiefgehen kann, Büsliplanfails sind genauso zahlreich wie die schönen Bilder der fertigen Projekte.
Nun führt ja nichts dran vorbei und eigentlich ist es ja eine schöne Aufgabe, alles so zu gestalten wie man will und es scheint vordergründig auch zwischen Mann und mir bezüglich den Vorstellungen zu passen (ansonsten gilt denn da auch der übliche Lebenssatz *die Frau hat immer recht ;)*).
Ziemlich schnell hatten wir eine Vorstellung wies denn aussehen soll, im Bauch vom Ferdinand, aber dann… ja dann… kamen durchaus berechtigte Bedenken bezüglich der einen oder anderen Funktionstüchtigkeit. Es gibt mittlerweile Variante 1, 2, 3…..xy, eben endlos.
Mit Bier und Geduld haben wir die diversen Skizzen und Krakeleien sortiert und die Vor- und Nachteile besprochen. Zudem noch grundsätzlich überlegt und notiert, was denn alles im Bus Platz haben sollte – wo brauchts welchen Stauraum und wieviel davon. Mittlerweile sieht die Lage doch wieder übersichtlicher aus und nun wird im nächsten Schritt mal der Bus mit Malerband und Karton (von welchem wir durch die diversen Materialbestellungen gelinde gesagt genug haben) «möbliert». Das räumt dann hoffentlich die letzten Bedenken aus und Ferdinand kann dann, wenigstens mal 3D auf dem Computer, fertig gestellt werden.
Die erste Einkaufstour im Baumarkt haben wir übrigens ebenfalls überstanden – das ist ja schlimmer als jedes «Herbschtmässlabyrinth». Da war der Besuch schon erfolgreich, wenn man wieder rausfindet auch wenn man zwischenzeitlich total vergessen hat, weshalb man überhaupt kam. Gekauft haben wir trotzdem was, und der Mann hat im Keller eine Werkelecke eingerichtet (hinter dem Karton) – es kann also weitergehen.


